Glühwein & Räuchermännchen – die Weihnachtsmarkt-Saison beginnt

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Schon im November über Weihnachtsmärkte bloggen – muss das sein? Für wen die Weihnachtszeit frühestens eine Woche vor dem Heiligabend beginnt, mag dieser Artikel zugegebenermaßen nicht das Richtige sein. Wer sich aber (so wie ich) bereits seit einer Woche täglich darüber freut, wie es beim Aufbau des nahegelegenen Weihnachtsmarkts vorangeht, kann den ersten Weihnachtsmarktbesuch sicher kaum abwarten.

Jedes Jahr in der Zeit um den ersten Advent bis zu den Weihnachtsfeiertagen bietet sich deutschen Städten und Dörfern das gleiche Schauspiel: Froh darüber, sich der grauen Winterkälte für eine Weile entziehen zu können, strömen die Menschen durch die Reihen festlich geschmückter und beleuchteter Holzhäuschen. Einen Becher Glühwein in der einen, und einen seiner Lieben an der andern Hand, schlendern sie von Stand zu Stand und begutachten die feilgebotenen Waren.

Natürlich wissen die meisten, dass diese inzwischen oft genauso „made in China“ sind wie viele andere Dinge, die wir täglich kaufen. Tatsächlich sind die deutschen Weihnachtsmärkte längst zur internationalen Touristenattraktion geworden und stellen einen beträchtlichen Teil des wirtschaftlich so wichtigen Weihnachtsgeschäfts dar. Besonders auf kleinen, lokalen Weihnachtsmärkten finden sich jedoch auch heute noch traditionelle Handwerkskunst und regionale Produkte.

Ursprünglich dienten die Märkte zu Beginn des Winters dazu, sich mit Vorräten für die kargen Monate einzudecken. Im 14. Jahrhundert wurden dann auch Spielzeugmacher, Korbflechter und Zuckerbäcker Teil dieser Märkte, welche somit zum Vorreiter der heutigen Weihnachtsmärkte wurden.

Wer einen Weihnachtsmarkt in seiner Nähe sucht oder sich vor lauter Auswahl nicht entscheiden kann (allein in Hamburg gibt es dutzende Märkte), hat auf folgender Seite die Möglichkeit, seinen Weihnachtsmarkt zu finden: http://www.weihnachtsmarkt-deutschland.de/

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