Oktoberfest oder Currywurst? Beliebte Stereotype über Deutschland

Jeder, der viel unterwegs ist kennt das: wird Deutschland gesagt, kommen unweigerlich das Oktoberfest, Wurst oder gar Lederhosen zur Sprache. Auch wenn sich neuerdings rumspricht, dass diese Dinge nicht unbedingt Alltag sind, manche Stereotype halten sich einfach. Vielleicht auch, weil sie witzig sind. Zeit also, hier einen Blick auf einige der hartnäckigsten Stereotype zu werfen.

Die Vorweihnachtszeit ist dafür perfekt geeignet, schließlich soll es selten so traditionell und gemütlich zugehen wie jetzt. Hier zeigt sich auch, wie einige lokale Spezialtäten wie Stollen oder Lebkuchen universal bekannt werden-bis über die Landesgrenzen hinweg. So sind Lebkuchenherzen ein Symbol deutscher Weihnachtmarkttradition geworden.

EnDe intext1Das ganze Jahr über beliebt-und ebenso bekannt ist die Currywurst-und wie bei allem was mit Tradition zu tun hat, wird gerne diskutiert, wer sie erfunden hat, und vor allem wann und wo. Und natürlich, wie die „echte“ Currywurst sein muss.

Die Historiker jedenfalls schreiben die Erfindung des Fastfoods „made in Germany“ einer Berlinerin namens Herta Heuwer zu, die ab 1949 Würste mit Currysauce in ihrer Imbissbude verkauft haben soll. Aber seit der bekannte Autor Uwe Timm in seinem Roman Die Erfindung der Currywurst dieses kulinarische Schlüsselereignis kurz nach Kriegsende in Hamburg stattfinden lässt darf sich wieder gerne darum gestritten werden.

Im Gegensatz zur Currywurst überlasse ich eins aber lieber den Touristen: das Oktoberfest. Das fast jeder Amerikaner, den ich getroffen habe, in den höchsten Tönen von der „Oktoberfest-Experience“ schwärmt, erstaunt mich jedes Mal aufs Neue-ich selbst bin nie dagewesen. Und die Bierpreise sowie die jährliche Schnapsleichen-Fotoparade werden mich auch weiter davon abhalten. An alle anderen-viel Spaß dabei!

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